Holundersaft Holundersaft gegen Erkältung

Holundersaft für die kalte Jahreszeit

Holundersaft ist ein bewährtes Erkältungsmittel aus der Natur. Er stärkt die Abwehrkräfte und wirkt leicht abführend. Gewonnen wird der Saft aus den Beeren des Holunderstrauches, welche ab Ende Juli geerntet werden können. Trinkt man den Saft regelmäßig, soll man lästigen Erkältungskrankheiten entgehen. Die Beeren müssen tiefschwarz sein, dann sind sie reif und können zu Holundersaft verarbeitet werden. Da die Beeren eine starke Färbekraft haben, sollte man entsprechende Kleidung und Handschuhe tragen. Oft färbt der Saft die Finger dunkel. Auch sei gesagt, dass die Beeren sofort nach der Ernte verarbeitet werden müssen, da sie zum Schimmeln neigen. Zum Entsaften eignet sich ein Dampfentsafter. Da hinein gibt man die reifen Beeren, die man zuvor von den Reben entfernt hat. Schließlich mit Zucker süßen und in Schraubverschlussflaschen füllen. Durch den Zucker und das feste Verschließen kann der Holundersaft haltbar gemacht werden. Man nimmt zum Verarbeiten für 500 Gramm reife Holunderbeeren 50 Gramm Zucker. In den Erkältungszeiten 1-2 Esslöffel in den warmen Tee geben und täglich genießen. Oder bei einer vorhandenen Erkältung 2/3 Saft mit 1/3 Wasser mischen und trinken. Für ganz akute Fälle: Abends eine heiße Tasse Holundersaft trinken und schlafen legen. Wer will, noch mit einem Esslöffel Honig und etwas Zitronensaft mischen, dann wirkt der Heilungstrunk zusätzlich hustenstillend und abwehrkräftigend. Die Erkältung wird über Nacht ausgeschwitzt. Holundersaft kann auch aus den Blüten des Holunderstrauches gewonnen werden. Dann aber nennt man es Holunderblütentee. Dieser wird zehn Minuten ziehen gelassen, abgeseiht und mit Honig gesüßt. Drei Tassen pro Tag sollte man trinken, wenn man von Erkältungskrankheiten und Fieber befallen ist oder sein Immunsystem stärken möchte. Alles in allem ist der Holunderstrauch nicht nur wegen seines Saftes aus Beeren und Blüten so beliebt. Aus Rinde und Blättern machte man früher Salben gegen Verstauchungen und Wunden.

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